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Drei-Sterne-Restaurants: GästeHaus Klaus Erfort in Saarbrücken

15.05.2012. Eingetragen unter: Restaurants.
In einem über 10.000 Quadratmeter großen englischen Park befindet sich die Villa des Restaurants GästeHaus Klaus Erfort in Saarbrücken. Von hier aus beglückt der 40-jährige Saarländer seine Gäste, die sogar aus Frankreich und Luxemburg anreisen.

In einem über 10.000 Quadratmeter großen englischen Park befindet sich die Villa des Restaurants GästeHaus Klaus Erfort in Saarbrücken. Von hier aus beglückt der 40-jährige Saarländer seine Gäste, die sogar aus Frankreich und Luxemburg anreisen.

Mit 40 Jahren ist Klaus Erfort sehr wohl zu der jüngeren Generation der deutschen Köche zu zählen. Inzwischen mit dem GästeHaus Klaus Erfort in Saarbrücken mit drei Sternen des Guide Michelin ausgezeichnet und auf dem Thron der deutschen Gastronomie angekommen, durchlief der gebürtige Saarbrücker viele renommierte Stationen.

1992 bis 1993 im Restaurant Bareiss in Baiersbronn als Chef Saucier unter Claus-Peter Lumpp tätig, wechselte er im Anschluss in die in der gleichen Stadt befindliche Schwarzwaldstube. Dort kochte er bis zum Jahre 1994 als Chef Tournant unter Harald Wohlfahrt. Seine erste Position als Küchenchef trat Erfort im Jahr 1995 im Restaurant Orangerie des Parkhotels Gengenbach in Völklingen an, wo er auf Anhieb einen Stern des Guide Michelin verliehen bekam.

Zwischen 1999 bis 2002 arbeitete Erfort als Küchenchef im Restaurant Imperial des Schlosshotels Bühlerhöhe bei Baden-Baden, das ebenfalls mit einem Stern ausgezeichnet wurde. So viel Erfolg brachte Klaus Erfort dazu, sich im März 2002 selbstständig zu machen. Mit dem GästeHaus Klaus Erfort erhielt er im gleichen Jahr einen Stern des Guide Michelin, 2004 kam der Zweite, 2008 der Dritte.

Höchste Auszeichnungen der Restaurantführer

Im Inneren des Restaurants ist die Qualität des Erlebnisses zu erkennen. Die Drei-Sterne-Küche des Restaurants GästeHaus Klaus Erfort in Saarbrücken wird durch eine moderne und edle Einrichtung ergänzt.

Im Inneren des Restaurants ist die Qualität des Erlebnisses zu erkennen. Die Drei-Sterne-Küche des Restaurants GästeHaus Klaus Erfort in Saarbrücken wird durch eine moderne und edle Einrichtung ergänzt.

Doch nicht nur der französische Restaurantführer teilt Erfort einen hohen Stellenwert zu. Auch der im Schatten des Guide Michelin zum Qualitätsmerkmal gewachsene GaultMillau zeichnet den 40-jährigen Drei-Sterne-Koch mit 19,5 von 20 möglichen Punkten aus. 20 Punkte sind bis heute unerreicht. Auch verlieh der nach seinen Herausgebern Henri Gault und Christian Millau benannte Guide Erfort den Titel «Koch des Jahres 2008».

Im Herzen der saarländischen Landeshauptstadt liegt das Restaurant des sympathischen Saarbrückers. In einer über hundert Jahre alten Villa mit einem atemberaubenden, über 10.000 Quadratmeter fassenden englischen Park, bringt Klaus Erfort Tag für Tag Höchstleistungen. Geprägt vom altertümlichen Charme der Räumlichkeiten überzeugt der Drei-Sterne-Koch hier mit seinem aus Nostalgie und Moderne kombinierten Kochstil. In hellen cremefarbigen Tönen gehalten, lädt das Restaurant im Inneren der Villa zu einigen angenehmen Stunden ein. Es gibt Gerichte wie Entenleber und Haselnussmilch, Bretonischer Hummer à la Plancha mit Pfifferlingen und Koriander, Rehbockrücken mit Quitte und Taube in der Salzkruste gegart mit gebackenen Kartoffeln und Trüffeljus.

Erforts Leidenschaft ist sein Antrieb

Vor über 20 Jahren packte ihn das Fieber. Klaus Erfort war sich früh sicher, in der Gastronomie richtig zu sein. Mit Leidenschaft und Perfektion wurde der 40-jährige Saarländer mit drei Sternen des Guide Michelin ein fester Bestandteil in der Spitzengastronomie.

Vor über 20 Jahren packte ihn das Fieber. Klaus Erfort war sich früh sicher, in der Gastronomie richtig zu sein. Mit Leidenschaft und Perfektion wurde der 40-jährige Saarländer mit drei Sternen des Guide Michelin ein fester Bestandteil in der Spitzengastronomie.

Besonders berühmt machte Klaus Erfort die gekonnte Kunst des Säure-Süße-Spiels, was zum Beispiel bei seinem Gericht Gemüseacker mit Bretonischem Hummer, Olivenkrokant und pochiertem Wachtelei zur Geltung kommt. Durch etwas Meerrettich akzentuiert, wirkt die Crèmigkeit des Wachteleis wie eine Komposition der Kulinarik. Noch in seiner Berufsausbildung vor über 20 Jahren hat es Klaus Erfort gepackt, seitdem ist seine Leidenschaft der Antrieb der Kochkunst. Perfektion und Kreativität sind seine Markenzeichen, welche durch edle Tropfen des Weinvorrats des Restaurants GästeHaus Klaus Erfort ergänzt werden. Über 500 Positionen sorgen dafür, dass jeder Gast den hervorragenden Gaumenschmaus erlebt. Restaurantleiter Jérôme Purchère ist bei der Auswahl des passenden Weins gerne behilflich.

Hier in der Mainzer Straße Saarbrückens geht Klaus Erfort seiner Berufung nach. «Man kann diesen Beruf nicht erlernen, der innere Antrieb und das Talent machen den Unterschied», sagt der 40-jährige Koch selber. Die Zeremonie der Anrichtung ist wohl das Geheimnis. «Schon beim Einkaufen beginnt das Ritual. Ich spüre heute noch den Geschmack der Karotten, die ich als Kind in Opas Garten zupfte. Das ist heute schwer zu finden», weist Erfort auf die Kleinarbeit seines Berufs hin. Die Nähe zum Nachbarland Frankreich nutzte Klaus Erfort. «Unsere Küche ist eindeutig französisch geprägt», gibt der Koch, der in Lothringen viele Märkte besucht, freimütig zu.

Erfort geht sogar so weit zu sagen, dass 15 bis 20 Prozent aller Gäste aus dem französischen Raum stammen. Die Anbindung Saarbrückens an das französische Netz der Hochgeschwindigkeitszüge TGV hat dafür gesorgt, dass Klaus Erfort sogar Gäste aus Paris begrüßen kann. Doch auch aus Luxemburg kommen die Gäste extra angereist. «Dort essen die Menschen noch bewusster», sagt Erfort und fügt hinzu: «Das ist aber auch nicht einfach. Die Zunge muss geschult werden, man muss das lernen.»

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