Abnehmen im Restaurant? Viele Speisekarten verbergen Fettfallen

Wer abnehmen will, hat es im Restaurant gar nicht mal so leicht. Speisekarten verbergen oftmals fiese Fettfallen. Und auch die Disziplin, zwischen den leckeren und fettigen Gerichten eher den Salat zu wählen, ist selten vorhanden. Foto: © Pixelbliss - Fotolia.com

Wer abnehmen will, hat es im Restaurant gar nicht mal so leicht. Speisekarten verbergen oftmals fiese Fettfallen. Und auch die Disziplin, zwischen den leckeren und fettigen Gerichten eher den Salat zu wählen, ist selten vorhanden.

Eigentlich möchten Sie abnehmen. Doch im Restaurant locken die tollen Bilder der Gerichte, die klangvollen Namen der Speisen. Am Ende landet der fettige Burger auf dem Tisch, dabei sollte es doch ein Salat werden. Wer kennt dies nicht? Das muss allerdings nicht unbedingt an mangelnder Disziplin liegen, sondern kann auch auf die Tricks der Restaurants zurückgeführt werden. Speisekarten versuchen uns oftmals zur Wahl ungesunder Speisen zu verführen. Fettige Snacks lassen sich nämlich oft günstiger produzieren als gesunde Speisen. Ein fettiger Burger bringt also mehr Gewinn als ein gesunder Salat.

Auch bunte Bilder zählen zu diesen Tricks. Ein farbenfrohes Bild eines leckeren Burgers überredet den Gast meistens zur Wahl desselben. Untersuchungen haben ergeben, dass oft Speisen bestellt werden, die in bunten Bildern angepriesen werden und an Stellen platziert sind, welche direkt in den Blick geraten. Je mehr Aufmerksamkeit eine Speise erweckt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie bestellt wird. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass unser Gewissen sich bereits durch das Lesen der Namen von gesunden Speisen befriedigen lässt. Dies erhöht die Chance der Nudelgerichte, welche sich direkt unter den Salaten präsentieren - kein Zufall. Wenn Sie einen Salat wollen, konzentrieren Sie sich darauf und lassen Sie Ihren Blick gar nicht erst über die Karte schweifen.

Auch Titel wie die «Süße Sommersonate aus cremigem Vanillemousse» regen zum Kauf an. Ähnlich wie frittierte Snacks, welche als «knusprig» angepriesen werden. So ist schnell vergessen, dass Frittiertes vor allem fettig ist. Wer glaubt, dass vegetarische Gerichte eine Garantie auf fettarmes Essen darstellen, der irrt. Auch die beliebten Veggie-Alternativen, wie zum Beispiel die Gemüse-Lasagne können echte Fettbomben sein. Die mit reichlich Käse überbackenen Gerichte werden dem Gast als gesund verkauft. Der Kopf denkt, alles ist gut. Schließlich enthielt die Gemüse-Lasagne ja viel Gemüse drin war.

Auch das Probieren wird absolut nicht empfohlen. Wenn in einer Speisekarte auf kleine Snacks wie Mini-Frikadellen, Hähnchenflügel oder Mozzarellasticks hingewiesen wird, dann handelt es sich meistens um einen Trick. «Ich probiere ja nur ein bisschen», denkt Ihr Kopf und Sie ergänzen die Bestellung um weitere Snacks. Hier sollte der Gast eher eine Beilage wählen, diese dann aber sonderlich genießen.

24. April 2013

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