Außergewöhnliche Erlebnisdinner wie Dinner in the Dark schärfen die Sinne

Kochen war gestern. Heute erfreuen Erlebnisdinner die Herzen der kulinarischen Freunde. © senkaya - Fotolia.com

Für die Liebhaber kulinarischer Gaumenfreuden bieten Erlebnisveranstalter seit geraumer Zeit einige ganz besondere Show-Dinner an. Die Kombination aus spektakulärem Ambiente, exquisiten Speisen und erstklassiger Unterhaltung machen ein Erlebnisdinnerzu einem unvergesslichen Highlight. Besondere Beliebtheit genießt dabei das Dinner in the Dark. Hier bekommt man nicht nur ein einmaliges Geschmackserlebnis geboten, sondern kann auch ganz neue Erfahrungen, was die eigenen Sinne und Instinkte beim Essen angeht, machen.

Der Trend geht zum Show-Dinner

Den Trend zum ausgefallenden Dinner-Erlebnis hat nun auch die Gastronomie für sich entdeckt. Im Rahmen eines Krimidinners oder Magischen Dinner werden zuweilen auch die Dinner-Gäste zur Interaktion eingeladen. Da werden unter anderem knifflige Mordfälle gelöst und verblüffende Kartentricks vorgeführt. Das Dinner in the Dark stellt da schon wieder eine andere Herausforderung dar.

Dinner im Dunkeln

Im Rahmen eines Krimidinners sind die Gäste herzlich zum Mitwirken eingeladen. © redeyeimages - Fotolia.com

In einer hektischen Welt, in der es kaum Stillstand gibt und man einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt ist, verlässt sich der Mensch hauptsächlich auf seine Augen und vergisst dabei, dass noch andere Sinne bei der Wahrnehmung und Verarbeitung von Ereignissen eine bedeutende Rolle spielen.Durch so außergewöhnliche Dinner-Erlebnissewie zum Beispiel dem Dinner im Dunkeln erfährt man eine ganz neue Wertschätzung für die eigenen Sinneswahrnehmungen.

Die Sinne schärfen

So ungewohnt es auch sein mag sich beim Essen nicht auf die Augen zu verlassen, verspricht es doch eine intensive neue Erfahrung zu werden. Auf einmal müssen Tasten, Riechen, Schmecken und auch Hören als Ersatz für die Sehfähigkeit einspringen. Findet die Gabel auch mal nicht den Weg in den Mund, sondern nur zum Kinn oder stellt sich der Salat als ungeliebter Rosenkohl heraus – überraschende Erlebnisse sind definitiv nicht ausgeschlossen.

Das Auge isst mit

Hieß es bisher „Die Augen essen mit“, verliert das Sehorgan beim Dinner in the Dark ihre Bedeutung. Der Geschmack wird nicht mehr durch Aussehen und Anrichte der Speisen terminiert, sondern vielmehr erhält man beim im Dunkeln essen einen neutralen Ausgangspunkt und kann so ein völlig unerwartetes und vielleicht auch neues Geschmackserlebnis erfahren. Vom freundlichen Service-Personal wird man bei der Ankunft im Restaurant in einen Speisesaal geführt und zu seinem Platz am Tisch geleitet. Meist sind die Räumlichkeiten noch beleuchtet, so dass man sich noch einen Eindruck vom Restaurant machen kann.

Licht aus, Dinner servieren

Mehr Erlebnis, weniger Dinner. Foto: © derege - Fotolia.com

Und wenn das Licht dann endlich ausgeht, wird es spannend. Jetzt kommt es nämlich auf die eigene Geschicklichkeit an und darauf, ob man sich auf seine Instinkte verlassen kann. Die Kellner servieren die mit leckeren Speisen beladenen Teller direkt vor den Gästen, so dass man einen Ausgangspunkt für das außergewöhnliche Ess-Erlebnis hat. Das Besteck befindet sich an gewohnter Stelle neben dem Teller und zu den Gläsern wird man mit Hilfe des Ziffernblattes einer Uhr hingeleitet.

05. November 2012

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