Berliner Meisterköche 2011: Das sind die Sieger

Foto: © Berlin Partner | goenz.com
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Bereits seit 1997 zeichnet die Berlin Partner GmbH Jahr für Jahr die besten Köche der Region rund um Berlin aus. Die Auszeichnung «Berliner Meisterköche» soll die Restaurantkultur fördern und das Image der Hauptstadt weiter verbessern. In diesem Jahr sicherte sich Marco Müller von der Weinbar Rutz in Berlin den Titel «Berliner Meisterkoch 2011».

Seit 2003 teilt sich die Auszeichnung in sechs Kategorien: Die Titel «Berliner Meisterkoch», «Brandenburger Meisterkoch», «Aufsteiger des Jahres», «Berliner Patissier», «Berliner Maître» und «Berliner Sommelier» werden jedes Jahr von einer Experten-Jury gewählt. In dieser Jury sitzen viele renommierte Journalisten aus der Hauptstadt, welche sich vor allem mit der Gastronomie auseinander setzen.

Den Hauptpreis sicherte sich Marco Müller, seines Zeichens Chefkoch der Weinbar Rutz in Berlin. Das Restaurant verfügt unter anderem über einen Michelin-Stern sowie über 17 von 20 Punkten im Gault Millau. Das über zehn Jahre alte Restaurant wurde vor kurzer Zeit renoviert: Seitdem bekommt Marco Müller viel Besuch von prominenten Persönlichkeiten. Der Chefkoch hatte das Restaurant 2004 von Ralf Zacherl übernommen.

Seit Jahren gingen viele Experten Jahr für Jahr davon aus, dass Müller den Titel erhält. Der 41-jährige Potsdamer gilt als einer der kreativsten Küchenchefs der Hauptstadt. Nicht ohne Grund behauptet er sich seit vier Jahren souverän als einer von zwölf Berliner Sterneköchen. Nachdem sich die Gourmetführer des Landes seit Jahren einig waren, war sich nun auch die Berlin Partner GmbH inklusive Jury sicher: Marco Müller ist «Berliner Meisterkoch 2011».

Sechs Kategorien wurden ausgezeichnet

Neben dem Titel des Berliner Meisterkochs verlieh die Jury unter Vorsitz von Stefan Elfenbein («Der Feinschmecker») wie in jedem Jahr weiteren Köchen, Mitarbeitern und kreativen Köpfen die Preise der insgesamt sechs Kategorien. So überzeugte Matthias Gleiß mit seiner Kochkunst im Restaurant Volt in Berlin. Der 39-jährige Gleiß, welcher sein Restaurant im Stadtteil Kreuzberg betreibt, darf sich ab sofort «Aufsteiger des Jahres 2011» nennen.

Der Titel «Maître des Jahres 2011» geht ebenfalls nach Berlin-Kreuzberg: Heike Seebaum vom Restaurant Altes Zollhaus in Berlin sicherte sich diesen Titel. «Seebaum vermittelt ihr gastronomisches Wissen mit besonderen Charme», so die Jury. Das in ein schönes Fachwerkhaus eingebettete Restaurantkonzept überzeugt auch über die Stadtgrenzen hinaus.

Eine weitere Rubrik ist die des «Brandenburger Meisterkochs 2011». Nach Überzeugung der Jury hat Marco Giedow, Chefkoch des Restaurants Alte Schule in Reichenwalde, diesen Titel verdient. Das über 14 von 20 Gault-Millau-Punkten verfügende Restaurant befindet sich im Landkreis Oder-Spree und hat sich zu einem kulinarischen Treffpunkt des Bundeslandes entwickelt.

Ein weiteres Spitzenrestaurant des Stadtteiles Kreuzberg räumte einen Preis ab: In Person von Robert Wiese erhielt das Restaurant e.t.a. hoffmann in Berlin den Preis für den «Sommelier des Jahres 2011». Der Restaurant-Name entstammt dem Komponisten und Schriftsteller Ernst Theodor Amadeus Hoffmann. Mit der Namensgebung möchte man die Exklusivität der Gastronomie unterstreichen, was man in Form der Auszeichnung bereits geschafft hat.

Bereits zum vierten Mal wurde die Auszeichnung «Gastronomischer Innovator» verliehen. Berlinale-Chef Dieter Kosslick wurde für das «kulinarische Kino» gewürdigt, mit dem er ein genreübergreifendes Konzept entwickelte. Das «Kulinarische Kino» bewirtet fünf Abende der Berlinale nach einem Film mit einem Drei-Gänge-Menü.

In 15 Jahren der Auszeichnung wurden inzwischen 78 Preise vergeben. Die Zahl der Michelin-Sterne in der Hauptstadt hat sich in der Zwischenzeit verdoppelt: Mit 12 Sternen sind die Restaurants in Berlin an der Spitze Deutschlands; Hamburg folgt mit 11, München mit 10.

05. September 2011

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