Bud Spencer möchte Restaurant in Berlin eröffnen

Foto: By Michél Buchmann (Own work) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ACarlo_Pedersoli.jpg">via Wikimedia Commons</a>
Foto: By Michél Buchmann (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Den im Jahre 1929 in Neapel geborenen Carlo Pedersoli kennen in Deutschland unter seinem bürgerlichen Namen die wenigsten. Bud Spencer ist der Begriff, der Filmfans aufhorchen lässt. Über viele Jahre beeinflusste er die Filmgeschichte mit Werken wie «Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle» und «Vier Fäuste für ein Halleluja». Oftmals mit Terence Hill an seiner Seite, wusste er mit unkonventionellen Kampfmethoden seine Gegner zu besiegen.

Ein Held in den Siebzigern und Achtzigern

Vor allem in den Siebzigern und Achtzigern in Deutschland ein echter Held, wurde es zuletzt ruhiger um Bud Spencer. Doch die korpulente 82-jährige Legende mit dem Vollbart ist derzeit wieder in aller Munde. Mit seiner Autobiografie, welche im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde, schaffte er den Sprung auf Platz 1 der «Spiegel»-Bestsellerliste. In Schwäbisch Gmünd wurde nach dem neu ausgebrochenen Hype sogar ein Schwimmbad nach dem Filmstar benannt, der als ehemaliger Spitzenschwimmer zweifacher Olympiateilnehmer ist.

TV-Porträt am 17. März

Nun widmet der Kultursender Arte ihm im Rahmen der Reihe «Könige der B-Movies» ein TV-Porträt unter dem Namen «Bud’s Best – Die Welt des Bud Spencer», welches am 17. März um 21:50 Uhr ausgestrahlt wird. Der Film erzählt von allen seinen Großtaten.

Er war der erste Italiener, der 100 Meter Freistil unter einer Minute schwamm. Auch als Erfinder wurde Bud Spencer aktiv: Der 82-jährige Filmstar erfand eine Zahnbürste mit integrierter Paste. Natürlich kommt die Doku auch nicht ohne eine Berichterstattung über seine 17 Filme aus.

Restaurant in Berlin

Der gebürtige Carlo Pedersoli sieht inzwischen zerbrechlich aus. Mit beiden Händen muss er sich an der Limousinentür festhalten, um sich aus dem Sitz zu bewegen. Zwei Begleiter stützen ihn auf dem Weg zum roten Teppich, den er mit einem Gehstock antritt. Vor dem Berliner Programmkino Babylon wirkt die Filmfigur Bud Spencer angeschlagen, aber entschlossen. «Privat bin ich wenig Bud Spencer», so die Legende.

Ebenso wie Dolly Buster, die das Restaurant Buster Pasta in Frankfurt eröffnete und Mirja Boes, die mit dem Restaurant Villa Vue in Essen ebenfalls eine Gastronomie eröffnete, sehnt sich auch Bud Spencer danach. Die 82-jährige Legende ist als Freund der deutschen Küche bekannt. Er liebt Bratkartoffeln und würde diese gerne täglich verzehren. Vielleicht bekommt er bald öfter die Chance dazu.

«Ich esse, also bin ich», kommentiert Carlo Pedersoli seine Idee des eigenen Restaurants in Berlin. Sobald etwas Ruhe um seine Person enstehe, werde er diesen Schritt gehen. Einen Namen dafür hat er auch schon im Sinn: Bud Spencer.

12. März 2012

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