„DER FEINSCHMECKER“: Die besten Restaurants in Deutschland 2016/2017

Foto: obs/Jahreszeiten Verlag, DER FEINSCHMECKER
Foto: obs/Jahreszeiten Verlag, DER FEINSCHMECKER

Wie in jedem Jahr hat das Magazin „DER FEINSCHMECKER“ auch für 2016/2017 die besten Restaurants in Deutschland gekürt. Der Guide liegt der Oktoberausgabe bei.

Einmal im Monat erscheint „DER FEINSCHMECKER“, eine Zeitschrift, die sich mit der Küche, Weinen und anderen Fragen der Gastronomie beschäftigt. Alljährlich bringt das Magazin den dazugehörigen Guide heraus, der die besten Restaurants Deutschlands kürt. Der Guide „Die 500 besten Restaurants in Deutschland 2016/2017“ liegt der Oktoberausgabe bei und enthält auf 258 Seiten Empfehlungen der Redaktion. In diesem Jahr sind die großen Sieger:

Zum „Restaurant des Jahres“ wurde das „Nobelhart & Schmutzig“ in Berlin gekürt. In der Küche von Micha Schäfer werden ausschließlich Zutaten aus der Region genutzt. Im Mittelpunkt der kulinarischen Kreation steht stets das unverfälschte Produkt. Und regional heißt hier tatsächlich regional. Auf der Webseite des Restaurants ist von „brutal lokal“ die Rede. Was das heißt, ist einem SPIEGEL-Interview zu lesen: „Die Radikalität öffnet neue Türen: Du kannst nicht einfach auf Zitronen zurückgreifen, wenn du Säure brauchst - du musst dir wirklich Gedanken machen“, so Betreiber Billy Wagner.

Trotz der hohen Qualität des Restaurants, ist es bereits vielen Menschen passiert, den Gourmettempel zu übersehen. Denn immerhin liegt er ziemlich unscheinbar im eher weniger glamourösen Teil der Berliner Friedrichstraße. Hier hinter dem Checkpoint Charlie muss derjenige, der etwas essen möchte, klingeln. Vorhänge lassen keinen Blick in das Restaurant zu, die Tür ist verschlossen. Ein Konzept, welches Betreiber und Sommelier Billy Wagner entstammt. Auch das Ambiente ist sonderbar. Im „Nobelhart & Schmutzig“ sitzt man nicht an Tischen, sondern an einer Theke rund um die Küche.

Hartwig war Sous-Chef unter Drei-Sterne-Koch Sven Elverfeld

Jan Hartwig. Foto: Bayerischer Hof
Jan Hartwig. Foto: Bayerischer Hof

Über die Auszeichnung „Koch des Jahres“ darf sich Jan Hartwig freuen. Erst seit zwei Jahren hat Hartwig die Verantwortung in der Küche des Spitzenrestaurants „Atelier“ im Hotel „Bayerischer Hof“ in München. Der kurz vor seinem 34. Geburtstag stehende Hartwig war zuvor fünf Jahre Sous-Chef unter dem Drei-Sterne-Koch Sven Elverfeld im Wolfsburger Restaurant Aqua. Noch nie, so stellt „DER FEINSCHMECKER“ fest, hat ein so junger Koch so schnell seine eigene Handschrift entwickelt. „Mit seiner jungen deutschen Küche gelingt ihm meisterhaft die moderne Verbindung von Heimatnähe und Weltläufigkeit“, heißt es. Zwei Michelin-Sterne und 17 von 20 möglichen Punkten im Gault Millau sprechen ihre eigene Sprache. Hartwig ist dafür bekannt, klassische Speisen auseinander zu nehmen und in einer völlig neuen Art und Weise zu präsentieren. Der Gast darf sich also nicht wundern, wenn er einfach klingende Gerichte wie Camembert, Raclette oder Taubenbrust serviert bekommt: Sie sind in jedem Fall ein Wunder. Doch auch komplexer klingende Speisen erfüllen den Anspruch eines jeden Feinschmeckers. Darunter Steinbutt vom kleinen Boot & Calamaretti, Tatar vom schottischen Loch Duart Lachs, Geflämmter Kaisergranat & Lardo di Colonnata oder Lammrücken mit orientalischen Aromen gebeizt & gebraten.

Auch in diesem Jahr wurden die Restaurants mit bis zu fünf FEINSCHMECKER-Punkten ausgezeichnet. Im Guide enthalten sind Beschreibungen von Küchenstilen, beispielhafte Gerichte, Eindrücke vom Ambiente sowie Angaben von Preisen. Die Oktoberausgabe von „DER FEINSCHMECKER“ mit dem Guide „Die besten Restaurants 2016/2017“ ist für 9,95 Euro erhältlich.

14. September 2016

Mehr aus der Kategorie "Aus der Gastronomie"