Fastfood-Umfrage: Amerikaner mögen keine McDonald's-Burger mehr

Eine bekannte Zeitschrift aus den USA ließ 52 Fastfood-Restaurants bewerten. Die Meinung der Leser der "Consumer Report" ist eindeutig, denn McDonald's schnitt mit Abstand am schlechtesten ab. Foto: © Dmitry Parvanyan - Fotolia.com

Eine bekannte Zeitschrift aus den USA ließ 52 Fastfood-Restaurants bewerten. Die Meinung der Leser der "Consumer Report" ist eindeutig, denn McDonald's schnitt mit Abstand am schlechtesten ab.

Haben die Amerikaner keine Lust mehr auf den Fastfood-Riesen McDonald's? Laut einer Umfrage der US-Zeitschrift "Consumer Report" ist McDonald's das schlechteste Fastfood-Restaurant der USA. Die Leser, welche 52 Fastfood-Ketten bewerten sollten, sprachen sich damit deutlich gegen den Konzern aus.

Auf einer Skala von eins bis zehn erreichten McDonald's-Burger einen Durchschnittswert von 5,8 Punkten - ein miserabler Wert für das renommierte Unternehmen. Zudem ist dieser Wert auch noch der schlechteste aller 52 Fastfood-Ketten.

Vor allem die in Deutschland bekannten Ketten schnitten bei den Amerikanern schlecht ab: Sogar McDonald's-Konkurrent Burger King, der in Deutschland zuletzt aufgrund mangelhafter Hygiene-Bedingungen in einigen Restaurants Schlagzeilen gemacht hatte, erreichte mit 6,6 Punkten das drittschlechteste Ergebnis der 21 Burgerläden. Auch Subway wurde mit 7,2 Punkten der zweitschlechteste Sandwichladen und Kentucky Fried Chicken mit 7,1 Punkten der schwächste Chicken-Anbieter.

53.745 Leser-Bewertungen

Mit 53.745 Leser-Bewertungen kann man die Umfrage des Magazins "Consumer Report" durchaus ernst nehmen. Bei der Umfrage wurden Restaurants für Burger, Hühnchenteile, Burritos und Sandwiches bewertet. Gewinner des Rankings ist die Kette "Portillo's Hot Dogs" aus dem Großraum Chicago. Mit durchschnittlichen 8,5 von 10 möglichen Punkten ist das Ergebnisse sehr beachtlich. Die besten Burger gibt es laut der Umfrage bei der kalifornischen Kette "The Habit Burger Grill".

Die für McDonald's schockierenden Umfrageergebnisse überraschen aufgrund der schlechten Geschäftsentwicklung des US-Unternehmens kaum. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres schrumpften die Umsätze in den Vereinigten Staaten. „Fortdauernde Herausforderungen auf breiter Front“, so begründete McDonald’s die schwachen Zahlen.

Doch auch in Deutschland wankt der Fastfood-Riese. Im April hatte Vorstandschef Don Thompson eingeräumt, er sehe Handlungsbedarf im Marketing, beim Service und in der Produktpalette. Doch auch Arbeitsbedingungen wie die niedrigen Löhne sind ein Problem des Unternehmens. Seit Jahren leidet daher das Image von McDonald's. In Deutschland gab es für den Konzern im vergangenen Jahr das erste mal seit dem Markteintritt einen Umsatzrückgang.

07. Juli 2014

Mehr aus der Kategorie "Aus der Gastronomie"