Hamburg: Restaurant VLET ab sofort auch an der Alster

Foto: VLET Gastronomie GmbH
Foto: VLET Gastronomie GmbH

Am 1. Juli 2016 hat unter den Hamburger Alsterarkaden das Restaurant „VLET an der Alster“ eröffnet. Der Ableger des Restaurants VLET in der Speicherstadt bietet einen wunderschönen Blick auf die Alster und das Rathaus.

Seit wenigen Tagen ist die Hansestadt Hamburg um eine kulinarische Attraktion reicher: Das Restaurant VLET an der Alster wurde eröffnet. Direkt unter den Alsterarkaden gelegen, möchte Hans-Christoph Klaiber mit seinem Restaurant eine moderne, hanseatische Atmosphäre schaffen. Neben dem edlen Restaurant VLET in der Speicherstadt ist das Restaurant unter den Alsterarkaden bereits Klaibers zweiter Streich. Und auch die beiden VLET-Restaurants sind nicht alles in Klaibers Repertoire. Der 46-jährige Unternehmer besitzt außerdem eine Kochschule im Emporio-Haus und eine Cateringküche am Schlachthof.

Neben 130 Sitzplätzen im Inneren verfügt das Restaurant „VLET an der Alster“ außerdem über 45 weitere Plätze auf dem Ponton. Aufgrund des Denkmalschutzes darf der Ponton auf dem Wasser leider nicht größer sein. Für Gruppen gibt es einen zusätzlichen Raum mit rund 30 Plätzen. Getreu des Ausblicks auf die Alster und das Hamburger Rathaus bleibt auch das zweite Restaurant von Hans-Christoph Klaiber der Hamburger Kultur treu: „Wir sind hier im Herzen der Hansestadt, und das soll sich auch auf der Karte widerspiegeln. Es wird eine ehrliche Küche ohne viel Schnickschnack mit traditioneller Hamburger Küche wie Pannfisch und Labskaus“, so Klaiber gegenüber dem Hamburg Magazin. Doch wer es internationaler mag, der kann auch Rindertartar oder Entrecôte bestellen.

VLET an der Alster ganztags geöffnet

Foto: VLET Speicherstadt Gastronomie GmbH
Seit acht Jahren führt Hans-Christoph Klaiber das Restaurant VLET in der Hamburger Speicherstadt. Foto: VLET Speicherstadt Gastronomie GmbH

Das Restaurant unterhalb der Alsterarkaden bietet seinen Gästen jeden Tag von 9 bis 24 Uhr alles, was das Herz begehrt. Neben einem Frühstücksangebot gibt es auch einen Mittagstisch. Am späteren Abend steht den Gästen die Menükarte zur Verfügung. Außerdem lockt eine moderne Bar mit erlesenen Weinen und vielen weiteren köstlichen Erfrischungen. Hier am Standort des ehemaligen Restaurants „Friesenkeller“ hat sich der 46-jährige Klaiber die Modernisierung und Einrichtung des Restaurants stolze eine Million Euro kosten lassen. Denn hier war richtig was zu tun. Die Küche blockierte die besten Plätze mit Wasserblick, so dass Klaiber sie kurzerhand abreißen und nach innen verlegen ließ. Auch gab es keine richtige Lüftung. Klaiber und sein Team waren gezwungen, eine komplett neue Haustechnik zu installieren.

Im Gegensatz zum Restaurant VLET in der Speicherstadt, welches nur abends geöffnet ist, möchte Klaiber mit dem VLET an der Alster einen Anziehungspunkt zu jeder Tageszeit kreieren. Dabei will der Unternehmer nicht nur Touristen, sondern auch alteingesessene Hamburger in sein neues Restaurant locken. Helles Holz, gekalktes Eichenparkett und blaue Wände tragen zur maritimen Atmosphäre bei, die im Hamburger Flair authentisch daherkommt. Der helle Gastraum entzückt außerdem durch imposante Säulen und schmückende Rettungsringe.

50 Mitarbeiter sorgen für das Wohl der Gäste

Foto: VLET Speicherstadt Gastronomie GmbH
Während das VLET in der Speicherstadt (Foto) nur abends zugänglich ist, hat das neue Restaurant an der Alster ganztags geöffnet. Foto: VLET Speicherstadt Gastronomie GmbH

Rund 50 Mitarbeiter arbeiten im „VLET an der Alster“ tagtäglich für das Wohl der Gäste, die einen Mittagstisch für 9,50 Euro ergattern, einen halben Hummer für 21,50 Euro genießen und 180 Gramm Rindertartar mit Beigaben für 25,90 Euro bestellen können. Restaurantleiter Frank Chemnitz hat bereits im Sternerestaurant Le Canard an der Elbchaussee gearbeitet. Küchenchef Boris Twieg lernte bei Sterneköchin Anna Sgroi auf Schiffen wie „Mein Schiff“ und „Sea Cloud“. Doch nicht nur die Qualität seiner Mitarbeiter, sondern auch die seiner Produkte sind Klaiber wichtig. Für das eigene Nussbrot zeichnet sich ein Bäcker verantwortlich. Den Kuchen am Nachmittag bringt ein Konditor. Die Krabben kommen von Urthel aus Friedrichskoog. Den Schinken liefert Basedahl aus Hollenstedt. Es wird noch viel besser: Konfitüre, Senf, Remoulade und Honig stellt das Restaurant eigens her. Der Käse kommt aus kleinen Meiereien im Umfeld von Hamburg.

Seit acht Jahren besitzt der 46-jährige Unternehmer das Restaurant VLET in der Speicherstadt, jetzt kommt der neue Gourmettempel an der Alster dazu. Wie wäre es mit einem dritten Restaurant? Das ist nicht ausgeschlossen. Für Klaiber ist dabei besonders die Lage von Bedeutung. Die ist ja immerhin schon bei der aktuellen Neueröffnung ein Traum: Die Alster im Blick, das Rathaus im Hintergrund. Was will man im Hamburg mehr?

04. Juli 2016