Hygiene-Ampel mit eigener Internet-Plattform

Wie wir berichteten (Restaurant-Ampel schon 2012), einigten sich die Verbraucherschutzminister der Länder auf die Einführung der Hygiene-Ampel. Diese wird die Qualität der Hygiene in gastronomischen Einrichtungen Deutschlands transparenter gestalten: grün für gute Hygiene, gelb für Mängel, rot für Beanstandungen. Auf www.hygiene-ampel.de können ab sofort Informationen zur Hygiene-Ampel abgerufen werden.

Die durch Amtswege gestellten Kontrolleure werden die Hygiene-Prüfung übernehmen, dessen genaue Umsetzung bezüglich der Flächendeckung und der Regelmäßigkeit noch unklar ist. Die Internetplattform bietet Verbrauchern und den rund 240.000 Betrieben im Gastgewerbe eine Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Vor allem Gastronomen gelangen durch die Website an einen Mehrwert: Sie haben die Chance, erste Materialien anzufordern.

Nicht nur an den Eingangstüren der Restaurants, sondern auch in der auf der Internet-Plattform existierenden Datenbank, werden Verbraucher eine hohe Transparenz erleben. Alle Vorbilder sowie Sünder werden nach dem offiziellen Start im Januar 2012 auch online geführt. Neben den Ergebnissen der aktuellen Kontrolle sollen auch die Ergebnisse der drei vorherigen Kontrollen dargestellt werden. So bekommt der Verbraucher nicht nur eine Momentaufnahme, sondern ein repräsentatives Ergebnis.

Daenisches Hygiene-Smiley-System als Vorbild

Ziel der Plattform sei es, ein System zu entwickeln, welches mit hoher Transparenz das Vertrauen zum Kunden stärkt und diesen vor Risiken der mangelnden Hygiene schützt. Für Restaurants besteht bereits jetzt die Möglichkeit, seinen Kunden vorab zu signalisieren, welcher Einsatz bei der nächsten Prüfung zur Sauberkeit geleistet wird. Dafür können gastronomische Betriebe einen Aufkleber mit der Farbe grau und dem Aufdruck «Wir werden glänzen!» bestellen.

Als Vorbild für das im Januar 2012 startende deutsche System der Hygiene-Ampel dient Dänemark. Seit 2001 werden Verbraucher am Eingang von gastronomischen Betrieben mit einem Smiley (lächelnder bis trauriger) auf den Hygiene-Zustand des Restaurants aufmerksam gemacht.

14. Juni 2011

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