New Yorker Restaurant lehnt Obamas Kreditkarte ab

Da staunten die Obamas nicht schlecht: In einem Restaurant in New York wurde die Kreditkarte des US-Präsidenten nicht akzeptiert. Foto: Pete Souza [Public domain], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABarack_Obama_family_portrait_2011.jpg">via Wikimedia Commons</a>
Da staunten die Obamas nicht schlecht: In einem Restaurant in New York wurde die Kreditkarte des US-Präsidenten nicht akzeptiert. Foto: Pete Souza [Public domain], via Wikimedia Commons

Auch der mächtigste Mann der Welt hat manchmal Zahlungsschwierigkeiten: In einem New Yorker Restaurant wurde die Kreditkarte von US-Präsident Barack Obamas abgelehnt.

Der 53-jährige US-Präsident gestand der Presse kürzlich ein Geheimnis. Während seines Besuchs bei der Uno-Vollversammlung in New York habe ein dort ansässiges Restaurant seine Kreditkarte abgelehnt, erzählte Obama den Medien. "Es stellte sich heraus, dass ich sie anscheinend nicht oft genug benutze", sagte er bei der Finanz-Verbraucherschutzbehörde CFPB in Washington. "Sie dachten, es handle sich um Betrug", fügte der mächtigste Mann der Welt hinzu. Schließlich musste seine Gattin Michelle Obama die Schuld mit ihrer eigenen Kreditkarte begleichen.

50 Milliarden Schaden durch Online-Betrug

Im New Yorker Restaurant Estela hätte Barack Obama also fast als Zechpreller dagestanden. Vor Ort versuchte er die Bedienung sogar noch davon zu überzeugen, dass er seine Rechnungen stets bezahlt habe. Bei einem Jahresgehalt von circa 400.000 Dollar, das entspricht 313.000 Euro, sollte dies auch kein Problem sein. Zu seinem üppigen Lohn kommt noch eine Aufwandsentschädigung von 50.000 Dollar (39.000 Euro). Der US-Präsident unterstützt seit Jahren wohltätige Zwecke. Das heißt, dass seine jährlichen 450.000 US-Dollar nicht zur Vergnügung verprasst werden - im vergangenen Jahr spendete Obama ganze 12 Prozent seines Einkommens.

In den USA sind die Menschen derzeit auf Betrug sensibilisiert. Das Delikt des Identitätsdiebstahls ist in den USA weit verbreitet. Bis zu 100 Millionen US-Amerikaner, verlieren jedes Jahr persönliche Daten an Fremde, so schätzt die Nachrichtenseite CBC. Der Grund sei, dass die Computernetzwerke nicht genügend gegen Hacker geschützt sind. Die Webseite Identitytheft.info schätzt zudem, dass jährlich bis zu 15 Millionen US-Amerikaner finanzielle Verluste erleiden, weil ihre Kreditkarten oder Online-Konten missbraucht würden. Dabei kommt ein Schaden von bis zu 50 Milliarden Dollar zusammen.

22. Oktober 2014

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