„vanilla bean“ hilft Veganern bei der Restaurantsuche

Foto: „vanilla bean“
Foto: „vanilla bean“

Die App „vanilla bean“ ist nach eigenen Angaben die erste Restaurantsuche, welche sich auf Vegetarier und Veganer spezialisiert hat. Nun hat das Startup auch eine Website gelauncht.

Mehr als 4.200 Restaurants aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg und Österreich tummeln sich bereits auf der Plattform von „vanilla bean“. Weitere Länder sollen folgen. Nach eigenen Angaben stellt das in Regensburg entstandene Startup-Unternehmen den ersten Restaurantführer, welcher sich auf Vegetarier, Veganer und Freunde bewusster Ernährung spezialisiert hat. Auch bietet die Restaurantsuche jeweils Informationen zu der Verwendung von regionalen oder Bio-Lebensmitteln und Lebensmittelunverträglichkeiten. So kann zum Beispiel auch nach gluten- oder laktosefreien Speisen gesucht werden. Jetzt steht den Nutzer neben der App auch eine Desktop-Website zur Verfügung, welche unter vanilla-bean.com erreichbar ist.

Auch der Investor ernährt sich vegan

Es gibt in unseren Städten mittlerweile Spannenderes als Gyros und Big Macs. Viele junge Lokale beweisen uns tagtäglich mit kreativer und moderner Küche was pflanzliche Küche alles kann. Dabei ist es wichtig, dass gerade diese Lokale mehr Aufmerksamkeit erhalten. Der Klimawandel, die globale Wasserkrise oder das massenhafte Aussterben von Tierarten sind keine Verschwörungstheorien, sondern echte Probleme“, so Mitgründer Fabian Kreipl, der das Unternehmen Grünzeug GmbH gemeinsam mit Christian Hengl, Tobias Kreß, Bastian Schumacher und Thomas Leidner, Inhaber des veganen Katzen-Cafés „Katzentempel“, führt. Bis auf Leidner arbeiteten die anderen vier Mitgründer bei einem großen Dienstleister und entwickelten dort Anwendungen für Kunden. Doch auch Thomas Leidner hat seine besondere Geschichte: In seinem „Katzentempel“ ist den Katzen der freie Zugang zum Gästebereich gestattet. Laut Kreipl kennt Leidner „die besonderen Probleme der Gastronomen und hat darüber hinaus einen BWL-Hintergrund“.

Inzwischen mit Sitz in Unterföhring, möchten die Gründer von „vanilla bean“ ihr Produkt nach und nach um weitere Funktionen erweitern. Das Geld dafür ist da. Der Geldgeber des Projekts konzentriere sich auf Startup-Unternehmen, welche im „veganen und ethischen Bereich“ arbeiten, so Kreipl. Und - wie könnte es auch anders sein - natürlich lebt auch der Investor vegan.

19. September 2016

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