Dreht sich im Restaurant alles um den Preis?

Einer auf Statista veröffentlichen Umfrage aus dem Jahr 2014 zufolge, sind Restaurantbesuchern die Qualität des Essens, gefolgt von der Freundlichkeit des Service und das Ambiente am wichtigsten, wenn es um die Auswahl der Speisestätte geht. Der Preis der Speisen stand mit 53,2 Prozent nur auf Platz vier. Bookatable by Michelin hat nun 2.800 Restaurantbesucher befragt, inwiefern der Preis bei ihrer Restaurantwahl eine Rolle spielt.

Dabei stellte sich heraus, dass sich der Großteil der Gäste (70 Prozent) keine Obergrenze für den Restaurantbesuch setzt. Die meisten geben zwischen 26 und 50 Euro pro Person aus, Getränke eingeschlossen.

Dreistellige Beträge für Sterne-Restaurants absolut in Ordnung

Durchschnittlich 23 Prozent aller Befragten geben regelmäßig mehr als 50 Euro pro Person aus. Ein Preis, der für 30 Prozent aller Befragten absolut in Ordnung geht. In Sterne-Restaurants, die 7 Prozent der Teilnehmer häufiger besuchten, war man gerne bereit, deutlich mehr auszugeben. Hier waren dreistellige Beträge vollkommen akzeptiert.

Wer aufs Budget achtet, geht zum Italiener oder Asiaten

Ein Budgetlimit für den Restaurantbesuch setzt sich knapp ein Drittel der Befragten. Jedoch gaben nur 3 Prozent an, maximal bis zu 15 Euro pro Person auszugeben. Nahezu ein Drittel legt bis zu 25 Euro auf den Tisch. Insbesondere der Besuch beim Italiener und beim Asiaten gilt als preisgünstig, gefolgt von der deutschen Küche. Griechische, französische und türkische Restaurants sind bei den Preisbewussten eher weniger beliebt.

Der Standort des Lokals spielt nur eine untergeordnete Rolle

Ob sich ein Restaurant in unmittelbarer Nähe zum Wohnort oder Arbeitsplatz befindet, spielt laut Umfrage nur eine untergeordnete Rolle. Restaurants in der Nachbarschaft werden nicht zwangsläufig häufiger besucht und die meisten Deutschen (60 Prozent) treffen ihre Wahl situationsabhängig und nicht unbedingt jedes Mal nach denselben Faktoren.

Am Wochenende sitzt der Geldbeutel lockerer

Im Rahmen der Umfrage zeigte sich auch, dass gut ein Drittel der Befragten am Wochenende bereit war, mehr auszugeben, als unter der Woche. 20 Prozent der Teilnehmer waren zudem bereit, auch neue Konzepte auszuprobieren.

30. Oktober 2017