„Manolo“ in Osnabrück: Frank Rosins erste Station

Foto: © kabel eins / Arne Weychardt
Foto: © kabel eins / Arne Weychardt

Am 5. Dezember wird um 20:15 Uhr auf kabel 1 die erste Folge der neuen Staffel von „Rosins Restaurants – ein Sternekoch räumt auf“ ausgestrahlt. Frank Rosins erste Reise geht dabei nach Osnabrück in Niedersachsen ins „Manolo“, ein mexikanisches Restaurant, dem trotz konkurrenzlosem Angebot die Gäste fehlen. Doch auch nach dem Besuch bleibt der Ansturm aus, das „Manolo“ in der Hasestraße ist mittlerweile geschlossen.

Und dass, obwohl nach dem Dreh im März noch groß eine Überraschung angekündigt wurde, die es so bisher in keiner Folge gegeben habe.

Die Ausgangslage

Das „Manolo“ ist in einem historischen Gebäude untergebracht, in dem die bekannte Metzgerfamilie Unnewehr nach dem 2. Weltkrieg eine der führenden Gaststätten der Altstadt aufgebaut hatte. So kennen viele gerade ältere Osnabrücker noch die „Kutscherstube“, die „Deele“ oder das beliebte „Hase-Dorf“, die dort ihre Speisen und Getränke feilboten. 1987 wurde die Speisekarte dann schließlich unter neuem Namen „Manolo“ auf Mexikanisch umgestellt und das zunächst mit großem Erfolg.

2012 wechselte der Betreiber und seitdem führt der gelernte Koch und Restaurantkaufmann Christopher Hönings, ein ehemaliger Gourmetkoch, das mexikanische Restaurant zusammen mit seiner Frau Irina. Argentinische Steaks, mexikanische Gerichte wie Tacos und Burritos, Burger und spanische Tapas können dort verzehrt werden. Eine mehrmonatige Baustelle habe – so die Betreiber – dem Betrieb stark zugesetzt und einen Besucherrückgang von 60 bis 70 Prozent zur Folge gehabt. Der Grund, warum man den Sternekoch und sein Team zu Hilfe rief.

Frank Rosins Besuch in Osnabrück

Frank Rosins Besuch in Osnabrück liegt nun schon einige Monate zurück. Bereits im März, drei Wochen nach der Bewerbung bei der Produktionsfirma, wurde die Folge in zwei Drehblöcken aufgezeichnet. Der Sternekoch sieht in der Folge das „Manolo“ als keine leichte Aufgabe an und bemängelt vor allem die Dunkelheit im Inneren. Und auch das Testessen für 50 Personen à la Carte verläuft offensichtlich nicht reibungslos.

Im Anschluss an das Essen verpassen der Koch und sein 75-köpfiges Team dem „Manolo“ eine neue Optik. Berichten zufolge sollen unter anderem Malerarbeiten, eine neue Raumaufteilung und ein anderes Lichtkonzept umgesetzt worden sein. Ganze fünf Tage wurden in diese Umbaumaßnahmen investiert.

„Manolo“ ist dauerhaft geschlossen

Was nun nach Frank Rosins Besuch in Osnabrück geschah und warum das „Manolo“ in der Hasestraße mittlerweile dauerhaft geschlossen ist, ist noch unklar. Aufschluss über die Gründe für das Scheitern wird vielleicht die im Dezember ausgestrahlte Folge bringen. Ein großes Thema scheinen, einem Bericht der Hase-Post zufolge, hygienische Probleme gewesen zu sein.

Ebenso ist dem Bericht zu entnehmen, dass sich das Ehepaar bereits 2015 und 2016 um die Teilnahme an „Rosins Restaurants“ beworben habe, jedoch damit gescheitert sei. Erst als der Vermieter in Absprache mit dem Pächter eine Bewerbung verfasst habe, sei die Sache ins Rollen gekommen.

Wie es mit dem denkmalgeschützten Gebäude nach der Schließung nun weitergehen wird und ob dort ein anderes Restaurant Einzug erhalten wird, ist ebenfalls noch unklar.

08. November 2017