Aus „Silberpfeil“ wird „Beef Factory“: „Rosins Restaurants“ 9. Staffel startet in Kirchlengern

Foto: © kabel eins
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„Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!“ geht in die neunte Staffel. Am 8. März starten die neuen Folgen der Doku-Sendung. Zu sehen sind sie immer dienstags um 20:15 Uhr bei kabel eins. Der Sternekoch beginnt im Restaurant „Silberpfeil“ in Kirchlengern, welches jetzt „Beef Factory“ heißt.

TV-Koch Frank Rosin ist ab dem 8. März wieder im Einsatz. Auch in der neunten Staffel von „Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!“ versucht der 49-jährige Rosin in Not geratenen Restaurants unter die Arme zu greifen. Die Allzweckwaffe von kabel eins war im vergangenen Jahr gleich mit drei weiteren Formaten zu sehen: „Rosins Kantinen“, „Andere Länder, Andere Fritten“, und „Hell's Kitchen“. Außerdem strahlte der Privatsender die achte Staffel von „Rosins Restaurants“ aus.

Rosins erster Auftrag führt ihn in den ehemaligen „Silberpfeil“ im ostwestfälischen Kirchlengern. Warum ehemalig? Ganz einfach: Das Restaurant an der Gokartbahn „Kart2000“ wurde kurzerhand in „Beef Factory“ umbenannt. Die Umbenennung des Restaurants ist nur eine von vielen Maßnahmen, die Sternekoch Frank Rosin einleiten musste, um die Gastronomie zu retten. Denn Michael Dupré hat große Probleme. Seit rund einem Dreivierteljahr betreibt der gelernte Starkstromelektriker das Restaurant an der Kartbahn. Doch die Gäste bleiben fern. Und das, obwohl die Gokartbahn die Hauptattraktion der kleinen 16.000-Einwohner-Stadt ist. „Ich bin kein gelernter Gastronom. Wir waren überfordert und deshalb musste ich etwas tun“, verriet Dupré dem Westfalen-Blatt.

„Schlechtes Konzept, aber ein gutes Team“

Frank Rosin und sein Team haben das Restaurant optisch komplett verändert.

Michael Dupré ist der dritte Pächter des Restaurants, welches sich oberhalb der Kartbahn befindet. Über den Besuch von Frank Rosin und seinem Team hat sich der 60-Jährige sehr gefreut: „Ich bin darüber sehr froh. Es ist schon ein Erlebnis fürs Fernsehen zu drehen. Anfangs waren wir alle etwas aufgeregt, aber das hat sich gelegt“, erzählte er dem Westfalen-Blatt. Den Grund für das Chaos sieht Dupré in der nicht vorhandenen „gastronomische Idee, man konnte sich mit nichts identifizieren. Das haben wir geändert“, sagte er. Ähnliches äußerte auch Sternekoch Frank Rosin gegenüber der „Neuen Westfälischen“: „Wir haben ein schlechtes Konzept, aber ein gutes Team vorgefunden“, so Rosin.

Neben der Anpassung der Speisekarte gibt Rosin auch Tipps zum Thema Service und Ambiente. Vor allem die Inneneinrichtung galt es in der neuen „Beef Factory“ aufzupolieren - das Restaurant erinnerte eher an eine alte Fabrik. Neben vielen neuen Einrichtungsgegenständen glänzt der ehemalige „Silberpfeil“ nun auch mit frischen, belebenden Farben.

Auch die kulinarische Linie wurde angepasst. Die „Beef Factory“ ist, wie der Name verrät, ein Steak- und Burgerrestaurant. Das zeigt auch das abschließende Testessen: Lachsroulade als Vorspeise und Apfelkuchen mit Eis als Dessert flankieren das Hauptgericht: Rumpsteak mit frischem Gemüse. „Die Betreiber um Michael Dupré sind alle tolle Menschen. Wir hoffen, dass sie jetzt durchstarten“ so Rosin im Interview mit dem „Westfalen-Blatt“.

Facebook-Video von Frank Rosin

Während seines Aufenthaltes im neuen Restaurant „Beef Factory“ nahm Frank Rosin ein Video mit seinen Kollegen auf. Sie sehen es hier:

Gruß von Rosins Restaurants Dreh kabel eins

Posted by Frank Rosin on Freitag, 11. Dezember 2015

 

Wie ging es weiter mit der „Beef Factory“?

Inzwischen hat der ehemalige Koch das Restaurant übernommen. Zwischen Michael Dupré (60) und der Inhaber-Familie Klüter war es zum Zerwürfnis gekommen. „Herr Dupré hat einen Großteil der Pacht und der Nebenkosten einfach nicht gezahlt“, sagt Björn Klüter. Koch Marcel Predovic machte vor Frank Rosin eine gute Figur und zeigte sich fachlich auf einem hohen Niveau. Dich im Anschluss wurde er von Dupré gefeuert. Die Familie Klüter erkannte das Potenzial des 27-jährigen Marcel Predovic und ernannte ihn kurzerhand zum Chef: „Wir glauben, dass wir mit Marcel gut aufgestellt sind“, so Klüter.

 

 

28. Januar 2016