Gosch auf Sylt: Der König der Fischbrötchen

Foto: By BMK (Own work) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AGosch_BMK.jpg">via Wikimedia Commons</a>
Foto: By BMK (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Fast 40 Jahre ist es her, dass Jürgen Gosch seine ersten Fische auf Sylt verkaufte. Im weißen Kittel und mit einem Korb voller Aale lief er damals als freier Händler über die Insel. Vier Jahrzehnte später ist seine Gastronomie „Gosch“ ein absolutes Heiligtum unter den Fischliebhabern, die auch auf dem Festland Schlagzeilen macht. Im Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg eröffnete er vor kurzem die dritte Filiale in der Hansestadt.

Ein neues Buch, „Original Gosch“ (Verlag Franke) erklärt die Erfolgsgeschichte des Jürgen Gosch. Ganz klein fing er an: Als Vierjähriger musste er Krabben pulen, Geld verdienen für die Familie. Später ging er Schrott sammeln.

Inzwischen steht er in der Saison jeden Tag in seinem Laden am Hafen von List. „Das gehört sich so“, sagt Gosch. Von dort aus brummt er seinen Partyknaller „Ein Matjes passt in jedes Portemonnaie“ über die ganze Insel.

1966 kam der Nordfriese auf die Insel, damals war er Maurergeselle und bewegte sich abends am Hafen um den Fischern anzubieten, ihre Fische zu verkaufen. Während er sich in der Zwischenzeit eigenen Fisch bestellte und diesen am FKK-Strand verkaufte, bekam er 1972 seinen eigenen Laden. Ein Hänger mit Holzverschlag am Lister Hafen. Allein auf der Insel gibt es inzwischen zwölf Läden, die Gosch-Produkte auftischen. 19 weitere Filialen auf dem Festland kommen hinzu.

15. Dezember 2009

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