Wie bekommt der Koch einen Stern?

Noch immer sind die Sterne, die der aus Frankreich stammende Hotel- und Restaurantführer "Michelin" verleiht, die größte Ehre für einen Koch. Doch wie kommt ein Koch eigentlich an einen Stern?

Die wichtigsten Kriterien:

  • Die Qualität der Produkte und deren Frische
  • Die fachgerechte Zubereitung (Genaue Einhaltung der Garpunkte)
  • Der Geschmack
  • Die Kreativität und eine persönliche Note
  • Die Beständigkeit

Ein Stern kann sicherlich mehr Gäste und daher auch mehr Geld bringen - muss er aber nicht. Aufgrund der Tatsache, dass es bei der Vergabe der Sterne auf den Koch, nicht auf das Restaurant ankommt, geraten einige Restaurants sogar in Gefahr. In der Presse als "Gourmettempel" ausgemachte Restaurants sind teilweise "lediglich" ein normaler Gasthof auf dem Lande. Kunden, die sich mit dem Image eines oft zitierten "Gourmettempels" nun nicht mehr identifizieren können, bleiben fern.

Des Weiteren ist es oftmals so, dass ein gewisser Leistungsdruck entsteht, bei dem die Kreativität und Leidenschaft mancher Köche verloren geht. Es ist nicht so, dass man auf ewig einen Stern trägt, sobald man mit ihm ausgezeichnet wurde. Eine regelmäßige Kontrolle der vorgewiesenen Leistung wird dem Koch abverlangt.

Fazit: Die Michelin-Sterne sind sicherlich, nach wie vor, ein absolutes Maß in der Gastronomie. Doch kann man sich oftmals nur darüber freuen, wenn man die Qualität konstant hochhält und auch bewusst in allen Teilen des Restaurants und der Küche nach außen verkörpert. Nicht zu vergessen: Wandert der Koch ab, ist das Restaurant die Sterne los.

07. September 2009

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