Mineralwasser beliebtestes alkoholfreies Getränk

Trotz eines schwierigen Umfeldes konnte sich Mineralwasser auch im vergangenen Jahr als beliebtestes alkoholfreies Getränk in Deutschland durchsetzen. Nach den Zahlen des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) ging  ging der Absatz von Mineral- und Heilwasser sowie von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken um 1,6 Prozent zurück. Vor allem das Ausbleiben einer langen Schönwetterperiode sei ein Grund für diese Zahlen. Profitabel für die Branche ist vor allem der hohe Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen. Im Durchschnitt konsumiert ein Mensch dieses Landes 131 Liter Mineralwasser im Jahr.

Weiter auf dem Vormarsch sind Wässer mit wenig oder völlig ohne Kohlensäure.  Während sich der Marktanteil der Wässer mit wenig Kohlensäure bei rund 43 Prozent stabilisierte, stieg der von Mineralwasser ohne Kohlensäure auf knapp 10 Prozent. Nach wie vor am beliebtesten war der klassische Sprudel, der mit 44 Prozent den größten Marktanteil liefert.

“Dass Mineralwasser trotz dieser Umstände auch im vergangenen Jahr beliebtestes alkoholfreies Getränk der Deutschen geblieben ist, verdeutlicht, welche große Bedeutung Mineralwasser bei den Verbrauchern hat. Der hohe Pro-Kopf-Verbrauch zeigt, dass Mineralwasser zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Auch Gesundheitsexperten und Gesundheitspolitiker der Bundesregierung empfehlen Mineralwasser. Es ist daher ein dringendes Erfordernis der Politik, dass im Zuge der geplanten Mehrwertsteuerreform die Umsatzsteuer für Mineralwasser von 19 auf den Satz von sieben Prozent gesenkt wird, wie er auch für andere Grundnahrungsmittel gilt”, forderte Wolfgang Stubbe, Geschäftsführer des VDM.

Rund 210 deutsche Mineralbrunnenbetriebe lassen sich national und international vom Verband Deutscher Mineralbrunnen vertreten. Somit hat der VDM über 500 verschiedene Mineral- und 50 Heilwässer sowie zahlreiche Erfrischungsgetränke unter sich. Mit rund 13.000 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie.

Kein Luxus an der falschen Stelle

Zwar ist das Restaurant «Roter Jäger» in Berlin modern gestaltet, wie der Bar-Bereich beweist, jedoch verzichtet Rach auf Luxus an falscher Stelle. Foto: promiflash.de

Seiner Meinung nach darf die Verantwortung schwer vermittelbarer Personen nicht alleine dem Staat übertragen werden. «Ich glaube, dass wir da gesellschaftlich andere Wege gehen müssen», kommentiert Rach sein Konzept, Menschen, «die im Abseits stehen, keine Ausbildung haben, straffällig waren oder andere große Probleme haben» in den Restaurant-Alltag zu integrieren.

Der Name Roter Jäger entstand aus einer einfachen Zusammensetzung: Zum einen residiert das Restaurant in der Berliner Jägerstraße, zum anderen präsentiert sich das Logo der Doku «Rachs Restaurantschule» überwiegend in rot. Gasträume auf zwei Ebenen bieten den Feinschmeckern ausreichend Platz. Außerdem befinden sich zwei Küchen und ein Schulungsraum im neuen Rach-Restaurant. Zwar verfügt das Restaurant über eine moderne Ausstattung, jedoch wehrt sich Rach gegen eine überkandidelte Einrichtung. «Das Geld stecken wir lieber in die Ausbildung der Mitarbeiter», verzichtet Christian Rach auf Luxus an der falschen Stelle.

16. Januar 2010

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