Burger King startet Lieferservice und Bezahl-App

Mit viel Wucht möchte Burger King raus aus den negativen Schlagzeilen: Das Fastfood-Unternehmen bringt mit dem Lieferservice und einer neuen App gleich zwei Innovationen.

Burger King kämpft mit zwei absoluten Neuheiten an seinem angekratzten Image. Von 2009 bis 2013 hat sich der Umsatz des Unternehmens weltweit mehr als halbiert. Mit neuen Ideen und der Übernahme der Kaffee-Kette Tim Hortons will Burger King zurück in die Erfolgsspur.

Zum einen verfügt das Unternehmen nun über einen Lieferservice. Aus 13 Restaurants in Deutschland und Österreich können sich Burger-Fans ab sofort von Montag bis Donnerstag zwischen 11 und 22 Uhr und freitags bis sonntags von 11 bis 23 Uhr beliefern lassen. Die Bestellung erfolgt entweder unter der 030 30808500 oder auf www.burgerking.de/lieferservice. Die Zahlung erfolgt bar oder per EC-Karte.

 

"Wir freuen uns sehr darüber, dass wir unsere Burger und andere Snacks nun auch geliefert anbieten können," so Christian Bauer, Marketing Director Central Europe. "Der Wunsch nach einem Lieferservice bei unseren Gästen ist riesig. Wir haben daher Verpackungen und Trageboxen entwickelt, die unsere Produkte frisch halten und mit denen wir unseren Gästen die höchstmögliche Qualität bieten können."

Testphase in zehn deutschen Restaurants

Viele der in den Burger-King-Filialen angebotenen Speisen können auch geliefert werden.

Neben smarts stehen dem Burger-King-Lieferdienst auch Roller und E-Bikes zur Verfügung, damit das Unternehmen "die hohen qualitativen Standards auch beim Lieferservice einhalten kann." Die Restaurants nehmen lediglich Bestellungen aus einem Radius entgegen, der innerhalb von acht Minuten erreicht werden kann. Damit ist gewährleistet, dass die Gäste ihre Bestellung innerhalb von 40 Minuten erhalten. Hingegen der Erwartungen startet Burger King mit einer relativ breiten Produktpalette. So sind Klassiker wie der X-tra Long Chili Cheese oder der Whooper mit im Programm. Darüber hinaus gibt es Produktkombinationen wie beispielsweise Couple- oder Party-Bundle. Sweet Kings, Snacks und Co. runden das Angebot ab. Der Mindestbestellwert beträgt 10 Euro. Sollte die Testphase erfolgreich über die Bühne gehen, dann möchte das Unternehmen den Lieferservice sukzessive ausgeweiten.

Die acht deutschen Filialen, welche bereits mit der Auslieferung begonnen haben, liegen in Berlin, Chemnitz, Dresden, Gera, Mannheim, Singen, Waiblingen und Zwickau.

Vorbestellen und bezahlen per Opentabs-App

Nur wenige Tage vor der Einführung des Lieferservices gab Burger King die Zusammenarbeit mit dem Start-Up-Unternehmen Opentabs bekannt. Damit möchte der Fastfood-Riese das mobile Bezahlen voranbringen. In anderen Ländern ist Mobile-Payment bereits ein fester Bestandteil, bei uns hingegen fehlt bislang der Schwung. Doch was lange währt, wird endlich gut. Das möchten zumindest Burger King und Opentabs beweisen. Der Fastfood-Konzern führt in Deutschland die Möglichkeit ein, seine Bestellungen mit der Opentabs-App zu bestellen und auch im Voraus zu bezahlen. Seit dem 9. Februar kann in acht verschiedenen deutschen Restaurants bestellt werden. Die Bezahlung der Speisen läuft wahlweise per Lastschrift oder Kreditkarte. Für die Kunden liegt der Vorteil klar auf der Hand: Sie können Warteschlangen ignorieren.

Die App, welche für Apple- und Android-Geräte programmiert wurde, steht den Kunden der Restaurants in Aalen, Bamberg, Breitengüssbach, Coburg, Herrieden, Himmelkron, Münchberg, Öhringen, Vaihingen/Enz und Wörnitz zur Verfügung. Auch hier möchte das Unternehmen das Projekt im Falle einer erfolgreichen Testphase ausbauen. Schließlich nehmen derzeit nur zehn von 695 Filialen teil.

12. Februar 2015

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