Pizza-Pleite: Jamie Oliver schließt Restaurants

Jamie Oliver. Foto: By really short from NYC, USA (Jamie Oliver in Union Square) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AJamie_Oliver_retouched.jpg">via Wikimedia Commons</a>
Jamie Oliver. Foto: By really short from NYC, USA (Jamie Oliver in Union Square) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Der prominente Koch Jamie Oliver hat sich offensichtlich verkalkuliert. Drei von vier Restaurants seiner Pizza-Restaurant-Kette «Union Jacks» müssen geschlossen werden.

Promi-Restaurants sind ja immer so eine Sache. Egal ob David Beckham, Dolly Buster oder Mirja Boes: Die Gefahr, dass das Projekt den Bach runter geht, ist aufgrund der mangelnden Erfahrung der Prominenten oft gegeben. Zwar wird der prominente Name genutzt, doch nach einiger Zeit erscheint von der reichlich enttäuschten Kundschaft niemand mehr im Restaurant.

Bei einem prominenten Koch dürfte die Sache allerdings ganz anders aussehen - sollte man zumindest meinen. Allerdings muss Promi-Koch Jamie Oliver (38) unangenehme Entscheidungen treffen. Drei von vier Restaurants seiner Kette «Union Jacks» müssen geschlossen werden. «Nach einer ausgiebigen Prüfung wurde beschlossen, dass die Geschäftsstellen in Winchester, Chiswick und Holborn während des aktuellen Klimas nicht profitabel sind. Die "Union Jacks"-Filiale im Piazza im Covent Garden läuft allerdings gut und wird komplett erhalten bleiben», so ein Sprecher der Jamie Oliver Restaurant-Gruppe.

Somit haben sich die Restaurants, in denen Pizza in einem britisch geprägten Umfeld serviert wird, nicht mehr gelohnt. Ein Restaurant der Kette im Zentrum Londons bleibt jedoch erhalten. Für den sonst so erfolgsverwöhnten Jamie Oliver selber ist die Pleite natürlich kein großes Problem. Er wird international weiterhin mit zahlreichen Restaurant-Projekten in Verbindung gebracht. Dabei zieht es Briten nach Kanada, San Paulo, Stockholm, Moskau, Bali, Hong Kong und Australien. Außerdem kämpft der Sohn eines Pub-Besitzers für bessere Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen seiner «2014 Food Revolution»-Kampagne fordert Oliver einfache Dinge wie den kostenlosen Zugang zu sauberem Trinkwasser an US-Schulen. Diese Alternative zu vielen zuckerhaltigen Getränken sei bei fast der Hälfte aller Schulen in Kalifornien nicht gegeben.

04. Februar 2014

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